30. November 2009 - Auf den Fisch gekommen
Wecker um 5 Uhr. Sydney Fishmarket um 6.15 Uhr. Hier steppt zu dieser frühen Stunde bereits der Bär. Auf dem zweitgrößten (Kriterium: Vielfalt) Fischmarkt der Welt (der größte ist in Japan)
laufen die Auktionen um ca. 50 Tonnen Fisch, Muscheln, Hummer und Co. auf Hochtouren. Und wir mitten drin, umweht von Fischgeruch, umgeben von Auktionsware (lebend, ganz tot oder Sashimi) und den
hektischen Einkäufern.
Fischig geht es zwölf Stunden später weiter, denn ich treffe Christina von der Tasmanien-Tour im Sydney Aquarium wieder. 12.000 maritime Lebewesen werden hier beheimatet. Vom Krokodil über den
Platypus bis hin zu Schlammspringern kann man so ziemlich alles sehen, was das Meer zu bieten hat. Absolutes Highlight ist das Haibecken. Auge in Auge mit einem Hai aber bitte nur hier und nicht
beim Baden...
Und noch fischiger wird's zum Abschluss: Mit Hongyan (ja, wie bei dem Lied, wo es immer weniger werden, nur umgekehrt) - auch von der Tasmanien-Tour - stürmen wir einen kleinen, aber unglaublich
leckeren Japaner. Zum Abschuss des Tages muss es Sushi sein.
29. November 2009 - Noch ein Opfer
Santa Claus scheint kein gutes Jahr zu haben: In Auckland bandagiert (Facelift?), in Sydney komplett in Ruhestand geschickt. Heute sollte nämlich die große Christmas Parade sein. Auf die hatten
wir uns schon so gefreut, aber leider fiel sie der Finanzkrise zum Opfer (das Thema holt einen irgendwie überall ein...). Und ein Santa-Ersatz ging auch nicht daher, wie Franziska, Heike und ich
nach einigen Fußmärschen durch Downtown und Darling Harbour resigniert zur Kenntnis nehmen mussten. Also Notfallprogramm: Kino. "The Imaginarium of Doctor Parnassus" - oh dear, heute war nicht
unser Tag...
28. November 2009 - Von den Blauen Bergen kommen wir
... unsere Lehrer ... ne, die waren natürlich nicht dabei, als wir zu den Blue Mountains gefahren sind. Und die Luft ist wirklich blau, was mit den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume zu tun
hat. Mit der Seilbahn geht es über den Canyon. Dann mit einer Eisenbahn im 52°-Winkel runter ins Tal, dort zu Fuß durch den Regenwald, dann wieder mit einer anderen Seilbahn nach oben. Immer mit
Blick auf die "Three Sisters". Und vom Echo Point haben wir dann noch den "Grand Canyon Australiens" gesehen. Wobei, das nenne ich schon einen seeeeehr mutigen Vergleich.
27. November 2009 - The Rocks Markets by Moonlight
Jetzt fängt Sydney an, so richtig Spaß zu machen. Und teuer zu werden (ja, es gibt noch Steigerungen). The Rocks Markets by Moonlight hat es auf die Geldbörsen der Frauen abgesehen: Schmuck,
Taschen und Klamotten so weit das Auge reicht. Und wir werden natürlich auch fündig. Zweimal. Also eigentlich sogar dreimal, ich gestehe.
26. und 27. November 2009 - Home Sweet Home
Zünftig woll ma heut essen. Und morgen auch. Deshalb verschlägt es uns ins Löwenbräu in The Rocks, wo wir uns Schwammerlgulasch, Kässpatzen und einer Schweinshaxn hingeben. Oh, wie gut! Das
musste jetzt sein. Und das Beste ist, dass ich gelernt habe, dass ein Wiener Schnitzel mit Pommes in Wahrheit ein Diätgericht ist. Siehe die Löwenbräu-Karte, wo dieses Gericht unter "light"
geführt wird (kein Scherz!). Vielleicht ist das eine neue kulinarische Weisheit, ähnlich der mathematischen Regel, laut der minus mal minus plus ergibt.
26. November 2009 - Climb of my Life!
Das darf man nicht auslassen, wenn man Sydney besucht: den Sydney Harbour Bridge Climb. We did it! 134 m, 1.337 Stufen und eine
gigantische Aussicht! Heike und ich hatten uns für den Nachtaufstieg entschieden - eigentlich aus Preisgründen, aber letztlich hat sich das als eine hervorragende Wahl herausgestellt. Wir waren
eine kleine, sympathische Gruppe und Sydney lag uns in einer ganz besonderen, friedvollen Atmosphäre zu Füßen. Kurz gab es sorgenvolle Gesichter, als wir am Horizont von zwei Seiten Gewitter
inkl. riesiger Blitze aufziehen sahen. Aber nachdem wir beruhigt wurden, es gäbe auf der Brücke ein hervorragendes Unwetterwarnsystem und die Gewitter seien noch so weit entfernt, dass wir nicht
gefährdet sind, konnten wir den Aufstieg und die Aussicht wieder genießen. Ein großartiges Erlebnis - aber komischerweise wollte niemand den Anzug behalten, den man fürs Klettern anziehen
musste... ;-)
25. November 2009 - Applaus! Applaus!! Applaus!!!
Facelift-Santa oder The Mummy 2.0
22. November 2009 - Multikulti
Wienerle werden in Neuseeland im Bayerischen Stil von Chinesen verkauft. Man sieht, alles geht! :-)
21.-22. November 2009 - Wiedersehen in Auckland
Nach neun Jahren habe ich heute Fritze wiedergetroffen, meine Gastmutter, als ich 2000 für drei Monate in Neuseeland gelebt habe. Es gab jede Menge zu erzählen, Hausumbauten zu besichtigen,
Familienmitglieder zu treffen, Fotos anzuschauen und noch mehr zu erzählen. Ein klein wenig Auckland haben wir uns dann auch noch gegeben: Mission Bay, Queenstreet, One Tree Hill (jetzt No Tree
Hill aufgrund eines Motorsägen-Massakers).
19. November 2009 - Glacier Country
See you, Queenstown, hieß es heute morgen. Vorbei am wunderschönen und extragroßen Lake Wanaka ging es mitten in den Mount Aspiring National Park. Schließlich erreichen wir die wilde Westküste,
"Glacier Country" mit den Fox and Franz Josef Glacier Valleys. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg zum imposanten Franz-Josef-Gletscher (ja, liebe Freunde aus Österreich, benannt nach dem Kaiser)
und danach zum Peter's Pool, einem Teich, in dem sich der Gletscher spiegelt. Insgesamt ein schöner, eher ruhiger Tag. Muss auch mal sein. :-)
MAORI LEGEND
Early Maori called the Franz Josef Glacier Ka Roimata o Hinehukatere - The Tears of Hinehukatere. Hinehukatere loved climbing and persuaded her lover. Tawe, to climb with her. Tawe fell from the
peaks to his death. Hinehukatere was broken hearted and her many, many tears froze to form the glacier.
18. November 2009 - Hauptstadt des Nervenkitzels
Einen ganzen Tag, um Queenstown zu entdecken, die Stadt, in der das Bungee-Jumping erfunden wurde. Kiwis sind ja generell sehr abenteuerlustig, aber in Queenstown werden, was das das angeht, alle
Rekorde gebrochen. An jeder Ecke kann man Paragleiten, Fallschirmspringen, Jet Boat fahren, Canyoning betreiben oder sich nur mit einem Seil um die Füße von irgendwas runterstürzen. In zehn
verschiedenen Arten.
Nach meinen Jet Boar Ride (siehe separater Artikel) dachte ich mir "Rise above it all", und zwar auf Bob's Peak mit der Skyline Gondola. Dort oben hat sich ein unglaubliches Panorama geboten:
Queenstown, die Remarkables, Lake Wakatipu und die Walter Peaks lagen mir zu Füßen. Dazu hat die Sonne gelacht, einfach traumhaft.
Zum Abschluss: Haka, eine Darbietung der Maori-Welt. Gesang, Tanz, Kriegsrituale und -gegenstände wurden erläutert. Interessant und kulturell sehr spannend.
18. November 2009 - Durchgeschossen
Can you handle the canyons? Yes, I can. And I wanna do it agaaaaaiiinnnn! Aber von vorne: In Queenstown muss man ja irgendwas machen, was das Adrenalin zum Pumpen bringt. Ich habe mich für eine
Jet Boat-Fahrt durch die Shotover Canyons entschieden. Ein Geschwindigkeitsthrill in einer engen Schlucht, immer knapp an den Felsen vorbei oder über die Felsen geschrammt, da wo das Wasser nur
noch 10 cm tief war. Die Landschaft einmalig schön, die Jet Boat-Fahrt atemberaubend, rasant und mit sechs 360°-Drehungen. Mir sind die Zähne eingefroren, weil ich das Grinsen nicht mehr aus dem
Gesicht gebracht habe. Einfach geil! One helluva good ride! Ach ja, Mittagessen ist auch noch drin. :-)
17. November 2009 - Milford Sound
Tagesausflug von Queenstown zum achten Weltwunder: Milford Sound, einem Fjord, der seinesgleichen sucht. In Island habe ich auch Unmengen von Fjorden gesehen, aber keiner war so atemberaubend
schön wie Milford Sound. Denn was Milford Sound von den isländischen Fjorden unterscheidet ist vor allem die Vegetation: Hier in Neuseeland wächst und gedeiht es an den Berghängen, saftig grüner
Regenwald wohin man schaut! Am Ufer von Milford Sound haben sich Pinguine und Seelöwen getummelt und jeder Ausblick war wieder so überwältigend, dass ich viel zu viele Fotos gemacht habe. ;-)
Diesen Nationalpark muss man gesehen haben!
16. November 2009 - Mount Cook
Nach neun Jahren wieder da! Damals habe ich genau diese Tour, von Christchurch nach Mount Cook, mit Markéta gemeinsam gemacht. Ich erinnere mich noch an jedes Detail, vielleicht deshalb, weil die
Fahrt spektakulär war: Christchurch war damals von Hochwasser eingeschlossen, was unseren Busfahrer aber nicht aufhalten konnte. Die Oberkanten der Weidezäune ragten noch aus dem Wasser heraus
und waren die Wegweiser, die uns die Straße angezeigt haben. Ganz wohl war uns beiden nicht zumute, ich weiß es noch genau, aber es hat sich gelohnt! Wir hatten einen wolkenfreien Ausblick auf
Mount Cook, wie er sich selten bietet.
Aber auch ohne Adrenalin förderndes Hochwasser ist der höchste Gipfel Neuseelands eine Reise wert. Entlang der Canterbury Plains und durch Mackenzie Country ging es zu Lake Tekapo, dessen türkise
Farbe einmalig ist (naja, fast, Lake Louise in Kanada kann auch damit aufwarten). Dort steht auch die romantisch-kleine Kirche "Church of the Good Shepherd", die leider durch die Touristenströme
all ihre Ruhe verloren hat. Aber schön ist der Ausblick durch die Glasscheibe hinter dem Altar natürlich trotzdem. Vorbei an tausenden von Schafen geht es weiter zu Lake Pukaki und entlang des
Tasman River zu Mount Cook. Der ließ sich leider nicht blicken, sondern hüllt sein Haupt lieber in Wolken, aber trotzdem ist die Bergwelt rund um Mount Cook Village eine alpine Wunderlandschaft.
Über den Lindis Pass, vorbei an den Ufern von Lake Dunstan und durch die Kawarau Schlucht endet dieser Tag in: Queenstown!
13. November 2009 - Die perfekte Welle!
Bevor ich mich morgen von Perth und Western Australia verabschiede, hatte ich noch den besten aller Ausflüge: Wave Rock! Die perfekte Surferwelle aus Stein - spektakulär. Da haben sich 800 km
Fahrt gelohnt! Zum Drüberstreun gab's noch eine kleine Stadtbesichtigung im historischen York, einen Stopp bei einem Hundefriedhof, Aboriginal Höhlenmalereien und einen ausgezeichneten "Country
Style Afternoon Tea" (beim Tee kommen immer wieder die Briten durch) im 18 Einwohner-Dorf Babakin. Außerdem fahren, fahren, fahren, durch den sogenannten "Wheatbelt", vorbei an endlosen goldenen
Weizenfeldern - allerdings ohne Russell Crowe im Gladiator-Kostüm.
12. November 2009 - Pinnacles Desert
Regen in Perth, 32°C in der Pinnacles Wüste (Nambung National Park). Nach einem 2 km-Rundgang waren wir gebrutzelt, aber das war's wert: Dramatische Ausblicke in einer einzigartigen Landschaft!
Die drumrum gebastelten anderen "Sehenswürdigkeiten" hätte es wegen mir gar nicht gebraucht: mal wieder ein Wildlife Park (wobei das mit Wildlife nicht viel zu tun hat, denn jeder darf hier nach
Lust und Laune Koalas, Kängurus und Wombats angrabschen) und mal wieder Sandboarding und im 4WD über die Sanddünen. Mir scheint, nach gefühlten 1.000 Koalas und 10.000 Kängurus ich bin jetzt reif
für die "Fortgeschrittenen"-Touren... :-)
11. November 2009 - Ratteninsel
Mit der Fähre von Perth nach Rottnest Island übergesetzt. Was die Holländer vor langer Zeit für Ratten hielten ("Rats nest" => "Rottnest"), sind "Quokkas". Ist nicht allein der Name schon
genial? Der Klang ist genauso großartig wie der von "Bumblebee". Anyway, jedenfalls gibt es heute noch ca. 10.000 Quokkas auf Rottnest Island, einige davon konnten wir unter Büschen erspähen.
Außerdem: Delphine, die auf Wellen "surfen". Schiffwracks. Sandstrände und ein azurblauer Indischer Ozean. Salzwasserseen. Atemberaubende Küsten. Und: Keine Autos! Rottnest Island ist bezaubernd
und daher bei den Aussies sehr beliebt: Die aktuelle Wartezeit auf einen Ankerplatz für ein privates Boot beträgt 16 Jahre!
10. November 2009 - Tal der Giganten
Großkampftag Nr. 2: 16 Stunden Ausflug zum Diamond Tree (Buschfeuerbeobachtungsposten auf einem 51 m hohen Karri Tree) und ins "Valley of Giants" zum Tree Top Walk (sowas gibt es offenbar auch in
Deutschland, was ich nicht wusste, muss ich mal recherchieren). Aufregender als die Bäume selbst waren die hängebrückenähnlichen Gebilde, auf denen man schwankend über den Wald gelotst wird. Beim
Wort "Giganten" habe ich imposante Bäume ähnlich wie im Sequoia National Park in den USA erwartet. Im Vergleich wirkte das hier jedoch etwas spartanisch. Wunderschön zum Abschluss: William Bay.
Und ein gemütliches Dinner im Kodja Place Visitors Center, wo wir quasi von "Oma" bekocht wurden. Und die erste Motorsäge, die jemals in Kojonup verwendet wurde, kenne ich jetzt auch (das ist
leider kein Scherz) ...
9. November 2009 - Margaret River
Großkampftag Nr. 1: 15 Stunden Ausflug in die Gegend rund um Margaret River, eine bekannte Weinbauregion hier in Western Australia. Besuch der Xanadu Winery, des Eagles Heritage Raptor Centres
und des längsten hölzernen Anlegestegs der Welt (Busselton Jetty). Besonders beeindruckend: Mammoth Cave. Am Cape Leeuwin Light House, wo Indian und Southern Ocean zusammentreffen, wurden wir
fast vom Winde verweht, bevor es zurück nach Perth ging.
9. November 2009 - 20 Jahre Mauerfall
Als ich vor einigen Jahren meine Facharbeit über die Wiedervereinigung Deutschlands geschrieben und dafür zahlreiche Zeitdokumente gesichtet habe, sind mir mehr als einmal die Tränen gekommen.
Der 9. November 1989 zählt sicherlich zu einem der bewegendsten Momenten im Leben vieler Deutscher. Liebe Politiker, an jedem 9. November frage ich mich wieder, warum dieser Tag nicht unser
Nationalfeiertag ist? Der 3. Oktober bedeutet nichts für uns, aber jeweils an einem 9. November hatte unser Land vier Ereignisse, die aus unterschiedlichen Gründen wert sind, erinnert zu werden.
Sehr schade.
2009 war leider ein Jahr ohne Berlinbesuch. Aber ich komme wieder! Denn: Berlin, ick liebe dir!
8. November 2009 - Perth & Fremantle
Drei Stunden einen Überblick über Perth, Hauptstadt von Western Australia, verschafft. Dann mit dem Bus nach Freemantle am Indischen Ozean gefahren. Nach vier Stunden Sightseeing zu Fuß und mit
Tram fällt die Bilanz positiv aus: Adrette Altstadt mit vielen historischen Gebäuden, einem großartigen Markt (viel besser als Paddy Market in Sydney) und einer tollen Gastroszene! Inkl.
Fremantle Buddhist Spring Festival. Mit der Fähre ging es über den Swan River zurück nach Perth, vorbei an Seglern und mit Blick auf die Skyline. Ja, Western Australia hat was. Das gefällt!
7. November 2009 - Think big
Noch eine Sehenswürdigkeit in Sydney abgehandelt: das IMAX in Darling Harbour mit der größten Leinwand der Welt. Ebeneezer Scrooge und The Ghosts of Christmas Past, Present and Yet to Come in "A
Christmas Carol" haben mich weder in Weihnachtsstimmung versetzt (lag vielleicht daran, dass man Hirn auf winterliche Weihnacht gepolt ist - Weihnachten in Australien funktioniert einfach nicht)
noch begeistert. Nächstes Mal besser wieder Dickens im Original statt Disney in 3D.
Den asiatischen Fotogruß kann ich auch schon perfekt!
6. November 2009 - Sag zum Abschied leise Servus
Schon wieder ein Abschied: Da ich die nächsten zwei Wochen nicht im Büro, sondern auf Reisen bin, war heute der letzte gemeinsame Tag mit Judy, die nächsten Freitag bei Tee-Zed aufhört. 2009 ist
ein Jahr voller neuer Freundschaften, aber auch ein Jahr mit vielen Abschieden - nach jeder Tour, im Job oder jedes Mal, wenn eine Mitbewohnerin auszieht (erst Miya, nächste Woche Areum). Immer
wieder loslassen. Schnief.
5. November 2009 - In der Kürze liegt die Würze
Die Australier, äh Aussies, haben einen Hang zum Abkürzen:
Vegies = Vegetable
Brekkie = Breakfast
Mossie = Moskito
Tassie = Tasmania
Spag = Spaghetti (kein Scherz!)
Barbie = BBQ (ich will lieber Ken!)
28. Oktober-3. November 2009 - Funtassie!
Eine Woche Tasmanien (= Tassie), das waren
Fazit: FUN-Tassie!
25. Oktober 2009 – Klassisch
Das historische Wollombi mit Dr. Jurd’s Jungle Juice ist unser Tor zum Hunter Valley, neben dem Barossa Valley das bedeutsamste Weinanbaugebiet Australiens. Also bleibt’s natürlich nicht bei
Saft. Zielstrebig geht’s zu Lindemans für eine Weinverkostung (also eigentlich fünf). Danach stehen die Hunter Valley Gardens an, wie der
Name vermuten lässt: Gestrüpp aller Art. Und Rosenduft. Ja, und das war auch schon wieder der Sonntag. Insgesamt sehr klassisch, überhaupt nicht „Aussie“ oder wie man sich Aussie-Style eben so
als Europäer vorstellt. Warum das Hunter Valley im “1000 Places to see before you die” gelistet ist, muss jemand anders beantworten. Zählt jedenfalls nicht zu meinem Best of. Dafür aber bestimmt
Tasmanien! Am Mittwoch geht's looooos!!!!!!!!!
24. Oktober 2009 - Fast forward
Monorail gefahren, infrastrukturelle Krise gehabt und mit Waschmaschine, Internetzugang und PC gekämpft, Evelyne und ihren Mann in Darling Harbour getroffen und gemeinsam Fidschi entmystifiziert,
Bondi Market leergekauft, zusammen mit Chris den Showroom für ein wichtiges Kundengespräch gepimpt, mit Heike "Mao's Last Dancer"
im Kino angeschaut, gemeinsam enttäuscht nach Hause gegangen, endlich mal wieder ausgeschlafen und heute mit Irene, Fran und Heike "Charlotta's
Priscilla Show" in der Rubrik "bemüht" eingeordnet - das war Mittwoch bis Samstag hier in Sydney.
18. Oktober 2009 - Rob's Schearing Demo
18. Oktober 2009 - Simon's Beer-Guide
Und noch drei "Best of Simon":
16.-19. Oktober 2009 - Kangaroo Island Safari
SCHÖN WAR'S! :-)
Auch dank der tollen Reisegruppe (1 x UK, 1 x Schweiz, 2 x Holland, 1 x Australien, 2 x Italien, 2 x Deutschland, 1 x Japan) und Simon, unserem Adventure Tours-Guide und Kangaroo Island-Original!
14. Oktober 2009 - Lucie and The Rocks
Wir lassen den Abend mit einem Bummel durch das Gründungsviertel von Sydney, "The Rocks", und einem Pub-Besuch gemütlich ausklingen.
13. Oktober 2009 - Gleich drei Dinge auf einmal
(1) Was fürs Hirn: Flaggen raten
(2) Was fürs Auge: Lebensmittel erkennen
(3) Was für die Gesundheit: Augenarzt fällig?
13. Oktober 2009 - Durchgenudelt
Heike, Nadja (französische Schweizerin) und ich haben heute die Night Noodle Markets (Teil des Sydney International Food Festival) im Hyde Park erkundet. Die Sydneysider sind - wie wir - nach der
Arbeit in den Hyde Park geströmt, um die gemütliche Atmosphäre unter den dekorierten Bäumen im endlich wieder warmen Sydney zu genießen. Für jeden Gaumen wurde ein leckeres asiatisches Gericht
geboten. Allerdings hat sich "The World's Tastiest Dumpling" als Dim Sum-Schweinefleisch-Teigtasche entpuppt. Eine doch sehr großzügige Interpretation von "Knödeln"...
9.-12. Oktober 2009 - Geschüttelt und gerührt
Und nochmal ging's nach Queensland für Sommer, Sonne, Sonnenschein (okay, das mit der Sonne und dem Sonnenschein ist nicht ganz aufgegangen, aber es war trotz kleiner Schauer und Bewölkung
wesentlich wärmer als in Sydney). Hauptziel war Fraser Island, Teil des Great Sandy National Parks, Weltnaturerbe der UNESCO und die größte Sandinsel der Welt. Zum Drüberstreuen dann noch ein
bisschen Sightseeing in Brisbane und - mal wieder - Koala-Watching.
Fraser Island, das sind weiße ewig lange Sandstrände, kristallklare Seen, jede Menge Regenwald und natürlich Unmengen von Sand. Straßen
im engeren Sinne gibt es keine, daher dürfen auch nur Fahrzeuge mit Allradantriebauf die Insel. Am Strand (= 75-Mile-Beach, eigentlich nur 58 Meilen lang) sind zügige 80 km/h erlaubt (= sozusagen
der Highway von Fraser Island plus gleichzeitig Landebahn für Kleinflugzeuge), auf allen anderen Pisten im Inselinneren nur noch 30 km/h. Mehr geht auch beim besten Willen und Können nicht, denn
hier ist komfortabel ein Fremdwort. Mulde reiht sich an Loch, an Absenkung, an Düne. Die meisten Pisten sind so schmal, dass genau ein Fahrzeug Platz hat. Wehe, wenn hier ein Fahrer sein Können
überschätzt hat - Staus gibt's auch auf Fraser Island! Jedenfalls hätte ich nach Islands Schlaglochschotterpisten nicht mehr damit gerechnet, irgendwo noch mehr durchgeschüttelt zu werden. Aber
alles lässt sich toppen. ;-)
Insgesamt abenteuerliches Fahren. Plus Baden im Lake McKenzie (im Meer nicht zu empfehlen aufgrund von Strömungen und Haien), Aussie BBQ mit Barramundi (heimischer Fisch) und Steak, Morning Tea
(very british) am Strand und Bushwalk durch den Regenwald. Die Aborigines nennen die Insel zu recht K´gari (= Paradies). Fraser Island muss man erlebt haben!
7. Oktober 2009 - In Australien lebt es sich am zweitbesten
In Sachen Lebensqualität liegt Norwegen laut einer Uno-Studie weltweit an der Spitze, gefolgt von
Australien. Österreich: Platz 14. Deutschland: Platz 22. Hmm, vielleicht sollte ich doch hier bleiben...
7. Oktober 2009 - "Knutschi" ist tot
Spiegel online wird auch immer mehr boulevard. Man beachte außerdem den Umgang mit Steuergeldern (Hotline und Co).
6. Oktober 2009 – Knock out
Eine halbe Woche habe ich ziemlich erfolgreich dagegen angekämpft, die Klimaanlage eines Vier-Stunden-Fluges hat mich dann aber doch den Kürzeren ziehen lassen: Husten, Schnupfen und Halsweh der ganz
üblen Sorte plagen mich seit Sonntag. Heute mal wieder einen Arzt besucht. So langsam werde ich zum Spezialist für das australische Gesundheitssystem (so oft, wie ich hier krank bin, leide ich in
Wien in einem Jahr nicht vor mich hin…). Jedenfalls kann ich sagen: Ein Allgemeinmediziner kostet nur ein Drittel dessen, was ein Spezialist kostet (was meine Krankenversicherung freuen wird…). Glück
im Unglück: Mit meinem freundlichsten Lächeln und drei Hustenbonbons im Mund bin ich durch die australischen Sicherheitskontrollen am Flughafen gekommen, ohne Schweinegrippeverdacht zu erregen. Und
das trotz brutaler Ohrenschmerzen. Fliegen mit Erkältung (und daraus folgenden Ohrenschmerzen) war trotzdem noch die bessere Option zu den Alternativen 1) in Fidschi zum Arzt gehen oder 2) nach
Australien zurück gemeinsam mit den Haien schwimmen…
2.-5. Oktober 2009 - Fiji me!
Fidschi, das war Sommer, Sonne, Sonnenschein. Außerdem habe ich:
1. Oktober 2009 - Gschmackig
Habe heute mit dem "The Loaf & Leaf Cafe" das australische Equivalent zum amerikanischen "Mad Greens" gefunden: ein toller Imbiss für Salate. Aus Unmengen an verschiedenen frischen Salaten, Gemüsen, Körnern, Dressings und anderen Zutaten (Huhn, Fisch, Eier...) kann man sich
seinen Lieblingssalat direkt vor Ort zusammenstellen lassen. Geht ruckzuck, schmeckt großartig - und fehlt in Wien!
26.-28. September 2009 - Queensland at it's best
Amazing and awesome - das waren sie, die drei Tage in Queensland (und auf englisch hört sich das doch gleich viel
überschwenglicher an als auf deutsch).
Samstag: Hubschrauberflug über das Great Barrier Reef. Dann einen halben Tag schnorcheln, schwimmen und Glasbodenboot bzw. Semi-Submarine fahren mitten im Pazifik, eine gute Stunde außerhalb von Cairns auf einer kleinen Plattform, mitten ins Meer gebaut. Schnorcheln ging, solange die Fische sehr klein waren. Sobald ich mitten in den ersten Schwarm forellengroßer Fische reingeschwommen war, war's mit meiner Schnorchelkarriere auch schon wieder vorbei. Auge in Auge mit einem Fisch, das brauche ich allerhöchstens beim Abendessen... Apropos Essen: Ich kann Sojasauce als Ersatz für Balsamico-Vinaigrette nicht empfehlen... (kleine Verwechslung am Buffet).
Sonntag: An der Küste entlang ging es vorbei an Zuckerrohrplantagen und Mangobäumen von Cairns über Port Douglas zum Daintree National Park. Dort Wanderung durch den Regenwald der Mossman Gorge, dann Weiterfahrt nach Cape Tribulation mit seinen wunderschönen weißen Sandstränden - und leider Krokodilwarnung. Nach einem Abstecher über den Alexandra Lookout ging es zum Daintree River, auf dem wir vorbei an Mangroven, Schlangen und anderem Getier (Arme besser im Boot lassen) dahintuckerten und den Tag beschlossen.
Montag: Mit der "Scenic Railway" an steilen Berghängen entlang nach Kuranda, einem kleinen Dorf mitten im Regenwald. Ein Besuch beim "Famous German Wurst Tucker" musste sein, bevor es mit der "Skyrail" mitten durch bzw. über den Regenwald geht. Stopp an zwei Stationen im Barron Gorge National Park mit kurzen Spaziergängen zu Aussichtspunkten bzw. einer geführten Rangertour. Dann Rückfahrt nach Cairns und ab zum Flughafen, denn eigentlich wäre heute Büro angesagt gewesen, hätte ich nicht a.m. und p.m. verwechselt und daher einen zu späten Rückflug gebucht... Aber das hat mir immerhin einen weiteren Tag in Cairns verschafft, dank Verstaendnis der Kollegen.
Jedenfalls hat Queensland mein Herz erobert. Ich komme wieder! Und zwar schon in zwei Wochen (Brisbane und Fraser Island). Soooo fühlt sich Urlaub an. Endlich.
25. September 2009 - Freitag Nachmittag, halb fünf in Australien
Keine Sorge, da wird nicht das Frühstückchen rausgeholt, sondern im Büro ein Bier getrunken und damit das Wochenende eingeläutet, in das alle pünktlich um 17 Uhr aufbrechen. Ob das eine
firmenspezifische Eigenheit oder ein Brauch in ganz Australien ist, werde ich noch rausfinden.
25. September 2009 - Zwei Millionen in 60 Stunden
So, we have your wife. You get her back for 2 million cash.
Man, you aren't listening. I'm a gardener.
We know.
This is nuts. Where would I get 2 million bucks?
You'll find a way...
Mit "The Husband" von Dean Koontz habe ich einen ganz guten Griff getan. Spannender Thriller (sonst
eher nicht so mein Ding), auch wenn ich aufgrund des Teaser-Dialogs (siehe oben) etwas anderes erwartet habe. Ich wollte wissen, wie man als arme Socke schnell zu zwei Millionen kommt. Tja, jetzt
weiß ich, man muss ein schwarzes Schaf in der Familie haben, das illegal Geschäfte macht. Das Hollywood-Ende war dann etwas sehr schmalzig, aber trotzdem insgesamt lesenswert.
24. September 2009 - Truppe komplett
Habe heute erstmals alle Mitarbeiter von Tee-Zed gesehen. Andrew, der National Sales & Marketing Manager, ist aus Brisbane zurück. Toni, der Eigentümer der Firma, von Messebesuchen in Las Vegas
und Köln. Fazit: nur Männer bis auf Katherine, die am Empfang sitzt (mich und Judy ausgeschlossen).
24. September 2009 - Happy Birthday, Irene!
Als Geburtstagsgeschenk für Irene haben wir extra aus Wien eine Original-Sachertorte einfliegen lassen. Nachdem Irene bei ihrem Besuch in Wien vor einem Jahr die Demel-Version gekostet hat, ist sie
ein großer Sachertorten-Fan und schwärmt ständig von dieser Torte. Über das Original-Original hat sie sich riesig
gefreut! Und auch über unser Geburtstagsständchen, das die beiden Asiatinnen unbedingt singen wollten - Heike und ich kamen dann nicht mehr aus...
23. September 2009 - Sushi-Overkill
Mit Lorenzo beim Sushi-Essen im Queen Victoria Building im CBD. Das Sushi-Dinner-Set hat zahlreiche Varianten an rohem Fisch geboten. War sehr
lecker, aber mit Sushi war's das erst Mal. Kleiner Overkill. ;-)
Bei den Treffen mit Lorenzo (Muttersprache: Italienisch) begeistert mich immer wieder, wie gut man sich unterhalten und amüsieren kann, selbst wenn man keine gemeinsame Sprache spricht. Mit einem
Best of Deutsch-Englisch-Italienisch (mein Italienisch ist interessanterweise besser als mein Französisch,
das überhaupt nicht hilft) und etwas Geduld geht's auch!
23. September 2009 - Best of Headlines
23. September 2009 - Dust in the wind
Heute wurde Sydney von einem spektakulären Sandsturm heimgesucht. Flugzeuge sind nicht mehr gestartet, der Fährservice wurde
eingestellt. Der rot erleuchtete Himmel (Bild: Sydney Harbour Bridge) war nicht das Ergebnis eines Buschfeuers, wie viele Sydneysider anfangs befürchteten, sondern roter Sand, der aus dem Zentrum
Australiens bis an die Küste von New South Wales geweht wurde. Keiner meiner Kollegen konnte sich erinnern, sowas jemals gesehen zu haben. Ein einmaliges Erlebnis also. Und jetzt, gegen Mittag, ist
der Himmel auch schon wieder blau.
22. September 2009 - Fitness Class
Bin heute wieder unter die Studenten gegangen. Denn: Die University of New South Wales hat ein Fitness and Aquatic Center, das alle Stücke spielt und preislich auf Studenten ausgerichtet ist.
Suuuper!
21. September 2009 - Premiere
Nach zwölf Jahren habe ich heute das erste Mal meine Auslandskrankenversicherung in Anspruch nehmen müssen. Aber nach vier Wochen Bindehautentzündung und keiner Besserung half alles nichts. Habe
einen wirklich guten Augenarzt in Bondi Junction gefunden (was gar nicht so einfach war, denn nicht alle nehmen Notfallpatienten an). Diagnose: Zusätzlich noch eine allergische Reaktion auf die
Antibiotika, die ich bisher gegen die Bindehautentzündung eingetropft habe. Neue Medikamente, neues Glück. Und nochmaliger Arztbesuch in zwei Wochen.
Schau genau ...
20. September 2009 - Sydney Marathon
Ich wollte ja wahnsinnig gerne tausende Leute gleichzeitig über die Sydney Harbour Bridge laufen sehen. Das geht aber nur, wenn man wahnsinnig weit über ihnen schwebt. Und das geht nur, wenn man
wahnsinnig viel Geld hat (Helikopter mieten) oder Batman kennt. Und da ich außerdem nach der Oktoberfestnacht wahnsinnig müde war, greife ich auf ein Bild von www.sydneyrunningfestival.com.au zurück. Ist fast so, als wäre ich dabei gewesen. ;-)
19. September 2009 - Bayern können feiern
Werbung für Löwenbräu-Konkurrenz
19. September 2009 - O'zapft is
Wenn Christian Ude feierlich das Oktoberfest eröffnet, muss das selbstverständlich auch down under gewürdigt werden. Löwenbräu hat hier in Sydney, in "The Rocks", ein Lokal. Und in diesem wurde und
wird natürlich auch Oktoberfest gefeiert. Heike und ich haben uns heute mitten ins Geschehen gestürzt. Fazit von uns beiden Quasi-Münchnern: Bier gut, da Original aus Bayern. Essen nicht probiert,
sah aber gut aus. Musik: Wenig bis kein Oktoberfest- oder Bayernbezug. Dafür gut zum Tanzen. Outfits: Die Trachtenkleidung, die von einigen Gästen getragen wurde, hatte nur sehr entfernt etwas mit
Dirndl und Lederhose zu tun - sah mehr aus wie eine Verkleidung. Stimmung: heiter und ausgelassen. Ein unterhaltsamer Abend, aber natürlich weeeeeit entfernt vom Original.
19. September 2009 - Kultur mit Ausblick
Das Sydney Opera House ist nicht nur von außen eine Wucht. Architektur und Ausblick sind an fast jeder Stelle im Inneren des berühmten Gebäudes gigantisch. Zu recht ein Welterbe der UNESCO!
18. September 2009 - Gesicht ohne Zeit
Bin jetzt auch auf Facebook, nachdem ich von mehreren Leuten schwerstens dazu gedrängt wurde. ;-)
Allerdings ist mir noch schleierhaft, woher die Zeit kommen soll, aktuell zu bleiben. Ich lotse einfach alle um auf diese, meine Website! :-)
18. September 2009 - Awards can’t feed the hungry
Social Advertising in der Kritik, siehe http://osocio.org/category/awards/
(PSA = Public Service Advertising)
17. September 2009 - Herbstmode in Sydney
Und was tragen die Männer diese Saison?
16. September 2009 - Ein alter Bekannter
Aldi, entdeckt im Pacific Square Shopping Center (Maroubra).
15. September 2009 - Dream Baby
Tag zwei bei Tee-Zed. Die Hauptmarke, die exklusiv für Tee-Zed produziert und von ihnen vertrieben wird, ist "Dream Baby" (außerdem haben sie Merchandisinglizenzen für bestimmte Charaktere und Artikel
aus dem Disneysortiment). Dream Baby hat seinen Schwerpunkt auf Sicherheitsprodukten für Kinder. Slogan "growing safely". Irgendwie komme ich aus der Sicherheitsnummer nicht raus, scheint mir... Ich
werde gleich mal die ersten
Kooperationsgespräche mit dem KfV anbahnen. ;-)
14. September 2009 - Gossip Girls
In Korea kann man als Privatperson Berge kaufen. Und in Japan isst man Frösche (frittiert), Schildkröten und Grashüpfer. So berichtet von Areum (Korea) und Miya (Japan), zwei der drei Mädchen, die
auch bei Irene wohnen. Die dritte im Bunde ist Heike aus München (englisch "Heiki"). Eine sehr liebe Truppe - besser kann man's kaum erwischen. Morgen Abend gehen wir ins Kino ("The Young Victoria")
- Lucie aus der Tschechei (kennengelernt bei Kaplan Aspect) ist auch mit von der Partie.
14. September 2009 - Erster Tag im neuen Job
Erster Tag bei Tee-Zed Products, einem Großhändler für Kinderprodukte in Australien und über 70 Ländern weltweit. Hier in Sydney ist die Zentrale, es gibt weitere Vertriebsbüros in Melbourne,
Auckland (NZ) und North Carolina (USA). Alle haben mich sehr nett willkommen geheißen, vor allem Chris, der Assistant Marketing & Sales Manager, der mich auch schon ein bisschen in die Marketing-
und Vertriebsaktivitäten eingeführt hat. Und Judy, die Buchhaltungspraktikantin aus China, die mir die Gegend gezeigt hat. Der Tag ging damit zu Ende, dass ich einige Bestellungen aus dem Onlineshop
bearbeitet habe. Insgesamt bin ich positiv überrascht.
13. September 2009 - Sydney Overview
Mittlerweile habe ich einen guten Überblick über den Großraum Sydney gewonnen. Ich war immerhin kurz schon an allen zentralen Orten, die man gesehen haben sollte: Central Business District (CBD),
Circular Quay, Darling Harbour, Manly, Bondi Beach etc. Jetzt geht's ins Detail!
12. September 2009 - Homestay Hopping
Nach einer Woche bei den McDonalds hat Belinda von Kaplan Aspect eine andere Gastfamilie für mich gefunden. Und so geht die Reise heute mit Sack und Pack von Mascot nach Pagewood, ebenfalls eine
"Eastern Suburb" von Syndey. Irene hat ein großes Haus mit Garten, gegenüber einem Golfplatz. Zum Eastgardens Shopping Center sind es acht Minuten zu Fuß. Und eine direkte Busverbindung zu Bondi
Junction, wo ich am Montag meinen Job starte, gibt es auch. Zum Mittagessen lädt uns Irene zum Fischessen am Strand von La Perouse ein. Irene ist fast 81 (!), sieht aus wie 60, ist belesen und macht
pro Jahr drei internationale Reisen - letztes Jahr u.a. nach Wien, Prag und Budapest. Diagnose: Hundertmal besser als die McDonalds. Dieser Homestay ist gekauft.
11. September 2009 - Auf den Koala gekommen
Mit der Fähre geht's zum Zoo. Torango Zoo liegt an einem Hang direkt am Wasser mit Blick auf Downtown Sydney - eine einmalige Aussicht. Aber der schönste Zoo der Welt ist natürlich noch immer der
Tiergarten Schönbrunn. ;-)
11. September 2009 - Dangerous Australians
Beruhigend ...
10. September 2009 - Wer suchet, der findet!
Busfahrpläne gesucht, deutsche Bäckerei gefunden. Die Busfahrpläne übrigens letzten Endes auch. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, wo ich hingehen kann, wenn ich in spätestens drei Wochen meinen
Weißbrot-Koller kriege.
10. September 2009 - Ein Hoch auf den 15A
Ich traue es mich kaum zu sagen, aber ich ziehe meinen Hut vor den Wiener Linien. Hier in Sydney wartet man gefühlte Ewigkeiten auf Buslinien. Und kommen sie endlich, dann werden manchmal abends in der Rushhour (ist mir heute passiert) nur Leute rausgelassen. Einsteigen darf niemand, weil der Bus schon so voll sei. Dabei würden da noch doppelt so viele Fahrgäste reinpassen, grob geschätzt nach Wiener und Münchner Erfahrungswerten.
9. September 2009 - So lässt sich's leben!
Mittagessen "Picnicstyle" im sonnigen Hyde Park. Bummel durch die Innenstadt. Endlich Lesestoff (außer Reiseführer) - Buchladen gefunden. Fiji-Flug gebucht (yeah). Karte für Dalai Lama-Besuch in Australien ergattert. Sydney von oben gesehen (Sydney Tower).
8. September 2009 - The Taste of Australia
Vegemite getestet. Um das zu mögen, muss australisches Blut in deinen Adern fließen, glaube ich. Essbar, aber aufgrund des extrem würzigen Geschmacks gewöhnungsbedürftig. Aber die Australier LIEBEN
es. Debbie mag es am liebsten auf einem frischen Stück Brot mit etwas Butter darunter. Übrigens: Die offizielle Webseite des Premierministers listet vier australische "cultural icons": das Sydney
Opera House, den berühmten Fels Uluru, den typischen Akubra-Cowboyhut und Vegemite.
7. September 2009 - Intelligenztest auf australisch
Sydney ist so groß, dass die Stadtpläne erstens nie alle Stadtteile abdecken und sich zweitens die Angaben für öffentliche Verkehrsmittel auf die touristischen Gebiete beschränken. Wenn man nun eben
wie ich nicht in Downtown & Co. wohnt, kommt man um das Abenteuer Busfahrt nicht drumrum. Und das geht so: Man kennt die Nummer des Busses (309 und 310), die Richtung (Mascot) und die
Haltestelle. Alles noch easy. Die erste Herausforderung kommt dann beim Ticketkauf. Nur Bus oder eine Kombi aus Bus und Fähre oder dazu auch noch die U-Bahn? Wochenkarte, Zehnerblock oder Traveller
Pass? Wie viele Zonen sind eigentlich zu berücksichtigen? Und um was handelt es sich bitte bei den Zutrittsgebühren zu bestimmten Bahnsteigen, die zusätzlich zu entrichten sind? Hat man sich
irgendwann durch diesen Dschungel geschlagen und ein Ticket gekauft (ob erfolgreich weiß man vermutlich erst nach drei Monaten in dieser Stadt), dann sollte man nicht den Fehler machen (wie Doreen)
die erste Fahrt in unbekanntes Gebiet am Abend zu wagen. Weil: Hier in Sydney werden die Haltestellen nicht angesagt oder angezeigt. Man weiß entweder, wo man ist und wann man raus will - oder man
hat Pech gehabt. Ich wusste es so ungefähr, aber meine optischen Signale (Post und Mr. Espresso) waren leider nur schwer auszumachen, weil es draußen geschüttet und geblitzt hat und innen die
Busscheiben total beschlagen waren. Schlimmer geht's nimmer. Habe trotzdem nach Hause gefunden. IQ-Test bestanden. Jetzt bin ich schon halber Sydneysider. :-)
7. September 2009 - Mögen die Spiele beginnen
Erster ganzer Tag in Sydney. Bei Kaplan Aspect erfahre ich jede Menge über die Sprachschule. Was für mich quasi völlig wurscht ist, da ich ja nur fünf Tage hier bin und dann zu arbeiten anfange. Aber
ganz so "sausage" (Insider) war's dann doch nicht, denn immerhin weiß ich jetzt, dass ich eine Tax File Number brauche und diese noch zusätzlich zum Visum beantragen muss. Auch in Australien gibt's
also jede Menge Bürokratie.
Am Nachmittag dann das erste optische Highlight: Darling Harbour! Langsam komme ich in Sydney an!
6. September 2009 - Ankunft in Schottland
Genauer gesagt: bei den McDonalds in der McBurney Ave. Debbie und Peter beherbergen außer mir noch einen Italo-Schweizer (Lorenzo, 28), einen Taiwanesen (engl. Name: Kevin, 17) und einen Chinesen
(engl. Name: Neil, fast 18). Und einen Hund (Name vergessen...). Zwei Kinder (Alison und Dean) wohnen gegenüber. Marnie (deren Zimmer ich bewohne) ist auf Europa-Tour und gerade jetzt in Wien. Die
Welt ist ein Dorf. :-)
5. September 2009 - Erinnerung getrübt
5-stündiges Stopover in Singapore. Changi Airport hatte ich wesentlich moderner in Erinnerung. Können neun Jahre wirklich so lang sein? Trotzdem noch immer genial: all die Angebote für Transitgäste
wie mich. Vom Kino bis zum Swimmingpool ist alles dabei. Zwei Stunden am Pool relaxen ist nach zwölf Stunden Flug eine Wohltat!
4. September 2009 - Bye bye!
Jetzt geht's endlich los!!! Ab nach Down under! Neun Kilo Übergepäck werden von Lufthansa dankenswerterweise ohne Aufpreis geduldet. Der Airbus ist ein geniales modernes Teil mit eigenem
Toiletten-Deck. Und die Landung in Singapur
ist so sanft, dass man kaum glaubt, in einem Tonnenvogel zu sitzen. Last but not least entschuldigt sich der Pilot auch noch für die teilweise turbulenten Streckenabschnitte (die nur ihm aufgefallen sind). Was für ein Kontrast zur
US Airways, mit der ich letztes Jahr nach Philadelphia und Denver geflogen bin! Solide deutsche Wertarbeit eben! :-)
3. September 2009 - Neue Verpackung = neues Produkt
So einfach kann Innovation sein: Man nehme Vandal Anti-Insekten-Spray, fülle es statt in Spraydosen in Trinkdosen, ergänze "Gekühlt genießen" - und fertig ist der Energydrink. Mit
Langzeit(neben)wirkung.
2. September 2009 - Kaufen Sie jetzt: Medium & Hellseher!
Prof. Saliou - Beziehungsexperte, Heiler und Schutzheiliger in einer Person. Was einem heutzutage nicht alles in den Briefkasten flattert...
1. September 2009 - Weniger Hotel geht nicht
Die Geschäftsidee der anderen Art: Null Stern Hotel – Wo der einzige Stern Sie selber sind. Mein Lieblingszitat: „Das Hotel ist weitgehend serviceneutral“. Da weiß man doch, woran man ist. ;-)
31. August 2009 - Abschied im Billabong
Letzter Arbeitstag, jetzt geht es nach Australien! Ein schöner Abschiedsabend mit lieben Freunden und Kollegen. So sehr ich mich auf die AUS(tralien)ZEIT freue, Loslassen ist manchmal gar nicht so einfach... Auf nach Down Under!
30. August 2009 - Neue Aufgabe für alte Gläser
Im MAK Design Shop gibt's tolle Deko-Designstücke. Und dieses hier ist sogar ganz im Sinne des ökologischen Fußabdrucks.
22. August 2009 - Da wird die Kuh vom Eis geholt
Erfrischende Website einer Versicherung. Mit Kuhriositäten und Muhmory macht sogar Rechtschutz Spaß! http://www.holt-die-kuh-vom-eis.de
18. August 2009 - Der An-den-Kopf-Fasser des Tages
Heute, im Eurospar um die Ecke, erblicken meine Augen doch tatsächlich eine Stiege mit gefüllten Lebkuchenherzen. Ja ist denn schon Weihnachten????? Am 18. AUGUST??????? Die spinnen, die Hersteller und Händler und verrückten Kunden, die jetzt Weihnachtsgebäck kaufen!
16. August 2009 - Reise-Flops. Zum Gähnen schön.
Eine Auswahl der weltweit enttäuschendsten Attraktionen hat der Spiegel zusammengestellt. Siehe hier.
15. August 2009 - kiss & ride
Bisher war mir nur park & ride ein Begriff, aber am Praterstern gibt's jetzt auch kiss & ride. Mit symbolischem Knutschmund dazu. Das Bildliche kombiniert mit dem schlechten Ruf der Gegend
lässt einen fast vermuten, dass hier die Prostitution ganz neue (offizielle) Wege geht. Was natürlich nicht stimmt. Bei aller Seriosität bleibt aber doch die Frage: Darf man auch den Nachbarn küssen,
mit dem man nur eine Fahrgemeinschaft hat?
8. August 2009 - Flug zum Schnitzel
Viel Wien um wenig Geld: http://www.flugzumschnitzel.com/
Kein Scherz!
8. August 2009 - Xixi no Banho! ;-)
Brasilianische Kampagne zum Pinkeln unter der Dusche (um Wasser zu sparen).
1. August 2009 - Big Fat French Wedding
Hochzeit auf französisch: Marilyne und Jérôme geben sich in Thann im Elsass das Ja-Wort. Und danach schenkten sie uns allen ein rauschendes Fest. Alles Gute für euren gemeinsamen Lebensweg!
31. Juli 2009 - Häsch gwüsst? Besuch in Zürich!
Gugelhöpfli, Glacé Töpfli und Schoko Törtli gibt's - natürlich - bei Sprüngli! 'S Läckerli kommt aus Basel (Bäsli?). Und der Stadtrundfahrtbus (unsaniert) aus den 70ern...
Tipps:
Café Vordergasse, Schaffhausen
Sprüngli, Bahnhofstraße, Zürich
18.-21. Juni 2009 - Kärnten is a Wahnsinn
Hüttenwochenende im wunderschönen Mölltal, 1.350 m Seehöhe. Großartige Aussicht auf die Bergwelt ringsum.
21. Mai 2009 -Sehenswerter Werbespot
8. Mai 2009 - Endlich Doktor!
Viel Energie hast du reingesteckt, alle Herausforderungen gemeistert, heute war es endlich soweit: Der Doktortitel gehört dir! Herzlichen Glückwunsch, ich bin stolz auf dich, kleiner Bruder!
4. Mai 2009 - Wien schlägt Zürich
In einem Ranking von 215 Großstädten wurde Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Vor Zürich. Hehe, Bruderherz, ich hab dich abgehängt! ;-)
Warum Wien die tollste Stadt der Welt ist, darauf findet man die Antwort im amüsanten Welt-Interview mit Dirk Stermann. Und lehrreich ist es auch gleich noch. Mein Wortschatz hat sich um "Scheipi" erweitert. Scheiß-Piefke.
2. Mai 2009 - Wow!
1. Mai 2009 - Der Vorleser
Ewig war ich schon nicht mehr im Kino, heute habe ich endlich "Der Vorleser" gesehen. Nachdem ich alle Werke Bernhard Schlinks kenne und schätze, war dieser Film ein Muss. Und ich war positiv
überrascht über die filmische Darstellung der Liebesgeschichte, die zur Geschichte der Geschichtswerdung des Dritten Reiches in der späten Bundesrepublik wird. Ich hatte Schlimmeres erwartet, aber an
das Buch reicht der Film trotzdem nicht heran (Film scheitert meist an Literatur). Was im Film ein bisschen seltsam anmutet, ist die Tatsache, dass zwei Deutsche im 50er-Jahre-Deutschland
absurderweise englische Bücher lesen. Insgesamt gelingt es nicht, die Magie des Wortes im Film einzufangen. Was eine Germanistin natürlich sehr schade findet.
1. Mai 2009 - Guys and Dolls
Einige Längen machten das fast 60 Jahre alte Broadway-Musical "Guys and Dolls" in seiner Inszenierung an der Wiener Volksoper zu einem durchschnittlichen Musicalabend. Die Kulissen ansprechend, die
Musik stimmungsvoll, aber ohne Ohrwürmer. Insgesamt solide, aber eben leider kein Highlight.
Alles andere als solide war die Platzzuteilung, der überhaupt keine Logik und Kundenorientierung zugrunde lag: Wir hatten Glück im Unglück und saßen wenigstens - wenn schon nicht nebeneinander -
wenigstens in der gleichen Reihe. Zahlreiche andere Besucher wurden meilenweit auseinanderkatapultiert. Hier war total der Wurm drin. Hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher. Und wenn wir schon dabei
sind: Lieber Webmaster der Volksoper, euer Onlinebuchungstool ist umständlich und nervenaufreibend. Bitte dringend in ein neues investieren!
26. April 2009 - Immer wieder sonntags
Wir haben das schöne Wetter für eine kulinarische Entdeckungsreise in die Wachau genutzt und mit dem Loibnerhof einen Volltreffer gelandet.
Garten und Ambiente: fabelhaft. Essen und Service: fabelhaft. Wachau: immer fabelhaft. Ein Sonntagsausflug, der zufrieden macht.
19. April 2009 - Vienna City Marathon
An unserem Standort nahe des Technischen Museums hatten wir mit dem Schloss Schönbrunn und der Gloriette eine wunderschöne Kulisse, an der wir die Massen beim 26. Vienna City Marathon vorbeiziehen
sahen und anfeuerten. Eine großartige Leistung von jedem Einzelnen, der sich dieser Herausforderung stellt. Aber meine besonderen Helden sind diejenigen, die mit Handicap auf die Strecke gehen
(blind, mit Krücken..), und diejenigen, die nicht nur verbissen kämpfen, sondern auch noch jede Menge Spaß haben. Sie klatschen die Hände der Fans ab, winken und rufen oder sind als Batman und Robin
verkleidet. Dafür macht Anfeuern Spaß!
17. April 2009 - Asia Linsberg
Mein Herz hat sie nicht gewonnen, die Therme Asia Linsberg. Obwohl ein wahrer Augenschmaus und damit ein optischer Ausreißer in der
österreichischen Thermenlandschaft, fiel der Besuch für mich insgesamt unter das Motto "mehr Schein als Sein". Ich kann es einfach nicht ausstehen, wenn man hohe Eintrittsgelder hinlegt und dann
müssen die Gäste in der Sauna selbst ihre Aufgüsse machen (bis auf wenige Ausnahmen, aber die waren auch nicht gerade das, was ich professionell nenne). Und irgendwie haben auch Stimmung und
Atmosphäre gefehlt. Positiv erwähnen kann ich nur noch den wirklich guten Duft, der uns überall umwehte (eine eigens für das Asia Linsberg kreierte Mischung). Fazit: für mich keine Wiederholung wert,
aber nice to see.
14. April 2009 - Immer wieder ein Highlight
Eine "Freundschaftswerbungbonuskarte" vom Da Capo wäre schön. Wen ich da schon alles hingeschleppt und zum Fan gemacht habe - das gibt mindestens
gratis Gamberetti "Piri Piri" al forno auf Lebenszeit. Aber weil der Laden einfach ein Hit ist, vom Ambiente bis hin zur Qualität der Speisen, hat er eine Freundschaftswerbungbonuskarte leider gar
nicht nötig. Vielmehr muss man dankbar sein, überhaupt einen Platz zu bekommen. Mein Lieblingsitaliener in Wien, nicht weit vom Steffl.
11. April 2009 - Ein großer Schritt
Heike und Didi haben sich ihren großen Traum vom riesengroßen Spielzeugladen erfüllt. Jetzt neu in bester Lage in Downtown Memmingen am Marktplatz. Also, liebe Memminger, helft den beiden fleißigen
Unternehmern und kauft eure Spielsachen nicht mehr im anonymen Großkonzern "Drogeriemarkt Müller", sondern geht zu den beiden Müllers, die sich so engagiert der Wirtschaftskrise entgegenstemmen! Euch
beiden nur das Beste für euren Traum!
9.-13. April - Heimaturlaub
Selten genug bin ich da, aber wenn, dann genieße ich es in vollen Zügen. Shoppen, Freunde treffen und sich von Mama mit all den Leckereien bekochen lassen, die ich sonst nie bekomme. Ein klassisches
Osterrezept ist die "Frankfurter Grüne Soße". Naja, klassisch nicht fürs Allgäu, aber eben für den Großraum Frankfurt, wo wir ursprünglich herkommen. Ich liebe diese Soße - 's Doreenle ist eben doch
ein Hessemädsche. :-)
5. April 2009 - Die schönsten Plätze dieser Erde
Vote now for the new 7 Wonders of Nature!
http://www.new7wonders.com/
30. März 2009 - Voll die Sauerei!
Dass Amazon keine Mousepads, Tassen und Gutscheine mehr verschenkt wie in den Anfangsjahren, ist schade, aber verständlich. Doch nun wurden die E-Cards aus dem Programm genommen. Warum das denn
bitte?????????????? Dieser Service hat Amazon sicher nicht die Welt gekostet. Das ist das erste Mal, dass meine Leidenschaft für Amazon schwer getrübt wurde. Sehr schade.
25.-26. März 2009 - Brand Logic Symposium
Um Markenverankerung im Unternehmen drehte sich alles beim diesjährigen Brand Logic Symposium in der Hofburg. Vor zwei Jahren hat
mich die Veranstaltung mehr begeistert, aber auch dieses Jahr waren interessante Vorträge dabei, so z.B. über die Marken "Globetrotter" und "Cirque de Soleil". dm-Gründer Götz Werner war mit Abstand
die spannendste Persönlichkeit auf dem Podium, hatte aber nur 30 Minuten Sprechzeit - viel zu wenig.
23. März 2009 - Immer wieder gern gesehen
Es gibt Werbung, für die müssten Unternehmen eigentlich Schmerzensgeld bezahlen. Und es gibt fabelhafte TV-Spots, die (zumindest) ich immer wieder sehen kann. Dazu zählen aktuell "Iglo: schmeckt so -
wie so!" (erinnert mich an die Sendung mit der Maus, die ich heiß geliebt habe) und "Orange. Für alle, die keine Grenzen kennen."
22. März 2009 - Goldener Windbeutel
Actimel bekommt Auszeichnung für "dreisteste Werbelüge".
Hier geht's zum Spiegel-Artikel.
12. März 2009 - Learning English with Austrofred
Eine Englischstunde der etwas anderen Art erlebten wir heute im Rabenhof mit dem einzig wahren Austropoper Austrofred. Highlights waren die adaptierten Queen-Hits und die Darbietung derselben als
Freddy Mercury-Lookalike inkl. mutiger Bühnenoutfits (und viel nackter Haut...). Zwischendrin gab es einige Längen. Insgesamt sehenswert, aber einmal reicht. Bitte alle nachsprechen: Austrofred is
the champion, isn’t he? Yes, he is.
7. März 2009 - Hermann lädt ein
Einweihungsparty bei Hanna, meiner Lieblingsgrafikerin, die jetzt ein eigenes Büro in der Hermanngasse im 7. Bezirk hat und in tollen
Räumlichkeiten mit drei wirklich sympathischen anderen Kreativen residiert - plus Band im Keller. Auf dass dir hier noch mehr grandiose Ideen kommen!
24. Februar 2009 - Cross Table Dinner
Mein erstes Xing-Offline-Event. Ein Cross-Table-Dinner, bei dem man jeweils zu Vor-, Haupt- und Nachspeise den Tisch wechselt und so ingesamt 15 neue Leute kennenlernt. Es fing mau an (vielleicht,
weil wir uns alle erst warmlaufen mussten?), steigerte sich aber ab der Hauptspeise, bei dem ich eine wirklich lustige Tischrunde erwischte. Eher enttäuschend war die Qualität des Essens im
"Platzhirsch", vor allem wenn man den Preis von 49 Euro p.P. berücksichtigt. Überrascht war ich, was und wen man nicht alles coachen und consulten kann. Ich habe mit den üblichen Anzeigenkeilern
gerechnet, doch die waren nicht auf diesem Event, dafür viele Selbstständige von Beratungsfirmen jeder Art. Insgesamt ein Erlebnis, grundsätzlich eine spannende Idee, aber über den Preis sollte man
nochmals nachdenken.
13. Februar 2009 - Nicht behübschen, beenden!
In Stockholm waren nicht nur die Vorankündigungen für den Valentinstag omnipräsent. Als Gegenbewegung mit Marketingeffekt wurde in den Shops von Björn Borg für den 13. Februar der Break Up-Day
ausgerufen. "Don't make up. Break up!" hieß es dort. Und den Break Up Test will ich natürlich nicht vorenthalten:
(1) Does you partner annoy you?
(2) Do you suspect that your partner is hiding something from you?
(3) Do you think of someone else when you're with your partner?
>> If you answered yes on at least two of these questions, it's time to move on. Send this postcard to your partner and break up! Find your true love at bjornborg.com/love
10. Februar 2009 - Helmi liebt Doreen
Eine Ära geht zu Ende: Seit 1. Februar bin ich nicht mehr Teil der Marketingabteilung, sondern arbeite als Senior Marketing Manager direkt im Team der Geschäftsführung. Das bedeutete u.a. "Helmi
ade!". Heute Abend war großer Helmi-Team-Abschied. Meine Helmi-Ära war eine spannende Zeit, ich habe es sehr genossen, mit diesem engagierten und kreativen Team den neuen Helmi aus der Taufe heben zu
dürfen. Obwohl ich mich über meine neuen Perspektiven und Herausforderungen (Produktmarketing, Employer Branding, Internet) sehr freue, kullert doch eine kleine wehmütige Abschiedsträne meine Wange
hinunter. Liebe Helmis, macht's gut und danke für alles!
8. Februar 2009 - Nur für die Ohren, nicht für die Augen
Bildung macht sich bezahlt. In Österreich wird man damit z.B. Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und fabriziert Werbeplakate mit fragwürdigen Wortspielen...
7. Februar 2009 - Service is our success
Café im Oberen Belvedere. Wir kurz vorm Verdursten wollen eine Cola bestellen und sind fassungslos ob der Preise - und vor allem der dahinterliegenden Logik.
Coca Cola.........0,25 l...3,00 Euro
Coca Cola light...0,33 l...3,10 Euro
Wir bestellen logischerweise eine Flasche Cola light mit zwei Gläsern, um den ärgsten Durst zu stillen. Ich zähle schon mal meinen Münzvorrat, da werde ich von der Kellnerin angeblufft: "Da brauchen
Sie gar nicht weiterzählen, die nehmen wir nicht." Gemeint sind die kupferfarbenen Euro-Münzen. Wir hauen uns darüber ab, während die Kellnerin unsere Getränke holt. Zurück am Tisch, geht's erst
richtig los: Ob wir das lustig fänden, den ganzen Tag mit einer Geldbörse voller Münzen rumzulaufen? Und in der Getränkekarten würden alle Beträge auf eine 0 enden, also sieht man schon daran, dass
kleine Münzen nicht erwünscht sind. Und überhaupt sei es ganz unverschämt von uns, sich zu zweit eine Flasche Cola zu teilen, das gehört sich nicht. Nicht mal bei den Wucherpreisen im Belvedere. Wir
warten nur, dass endlich jemand auftaucht und "Versteckte Kamera!" ruft. Passiert leider nicht. Aber Glück fürs Belvedere: Die Wirtschaftskrise hat diese Insel der Seeligen offenbar noch nicht
erreicht.
7. Februar 2009 - Extremst Sightseeing
Heute ist unser großer Wien-Museumstag. Startpunkt um 10 Uhr beim Sigmund-Freud-Museum, für das "Museumspädagogik" ein Fremdwort ist. Hier kann man nur noch die Flucht ergreifen. Dafür eine großartig
gemachte, sehr spannende Führung im Narrenturm. Die Schatzkammer in der Hofburg begeistert uns ebenfalls mit seinen teilweise sehr außergewöhnlichen Exponaten. Abschluss des Tages bildet das
Belvedere mit einer u.a. sehenswerten Gustav Klimt-Gemäldesammlung.
5. Februar 2009 - Zeiten der Fadheit
Mann oh Mann, das war einer der langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe. "Zeiten des Aufruhrs" war alles, nur kein Aufruhr. Nicht romantisch, nicht kitschig, nicht dramatisch, nicht lehrreich,
nicht humorvoll, nicht unterhaltsam, einfach nur fad. Seeeeehr faaaaad.
29. Januar - 1. Februar 2009 - Stockholm calling
Bald hat es Tradition: letztes Jahr London, dieses Jahr Stockholm, nächstes Jahr Dublin. Im Sommer hat Stockholm vermutlich mehr zu bieten, wir fünf aus Hamburg, München und Wien haben die Zeit
trotzdem genossen. Vor allem die Zeit miteinander. Fisch, Shrimps und Köttbullar waren kulinarische Hightlights, die Absolut Icebar ein optisches. Und das Vasa Museum (erster Gedanke: Schiff
anschauen, bitte nicht!) ist das beste Museum, das ich überhaupt jemals besucht habe. Jeden Cent Eintritt wert, der Tipp schlechthin für Stockholm! Ladies, es war mir wie immer eine Freude, danke für
die geile Zeit!
25. Januar 2009 - Fifties Farbhelm
Wir waren RRRollipop schauen in Eggenburg. Roller, Rollermobile, Wurlitzer, Raritäten und technisches Kulturgut aus den 50er Jahren. Hier muss sich Schwarzkopf Inspirationen für seine "natürliches
und facettenreiches Farbergebnis ohne Farbhelm"-Kampagne geholt haben. Farbhelme gab's nämlich schon in den Fünfzigern.
23. Januar 2009 - 40 Lebensentscheidungen
Mayo oder Ketchup? Den Seitensprung beichten oder nicht? Ständig schlagen wir uns mit schweren Fragen herum. Damit das ein Ende hat, hat die Süddeutsche die wichtigsten von ausgewiesenen Experten
beantworten lassen. Siehe hier.
20. Januar 2009 - Down under im Kino: "Australia"
Eigentlich gar nicht meine Art Film. Ein herzzerreißend kitschiges Epos, das fast drei Stunden dauert. Aber da 2009 mein Australien-Jahr wird, musste natürlich auch "Australia" her! Es war ein
Kinoabend mit reichlich Liebe, Leidenschaft und Landschaft, der am Rande auch Themen wie Klassen- und Rassenschranken, die "Stolen Generation" und die Verwicklungen Australiens in den Zweiten
Weltkrieg anschneidet. Die Dramatik anderer großer Epen erreicht "Australia" nicht, die Entwicklung der Charaktere ist von Anfang an sehr absehbar, trotzdem ist "Australia" sehenswertes Erzählkino,
wie es schon lange nicht mehr da war. Meine Lieblingsbilder sind die Luftaufnahmen von einer im Outback auf einen Abgrund zurennenden gigantischen Rinderherde. Großartig gefilmt! "Australia" auf
einem kleinen TV-Bildschirm zu sehen, kann ich mir gar nicht vorstellen. Die großen Panoramen brauchen eine große Leinwand. Daher: ab ins Kino!
13. Januar 2009 - Männer fürs Grobe
Wer am Ende des Tages versucht zusammenzufassen, was er in "Männer fürs Grobe" gesehen und gehört hat, wird scheitern. Es war alles und nichts. "Männer fürs Grobe" ist ein Rundumschlag, aber ein sehr
reflektierter. Alt bekannte Gags werden dem Publikum dankenswerterweise erspart, es werden einige großartige Pointen zum Besten gegeben, trotzdem schwächelt der zweite Teil des Programms etwas.
Insgesamt ein amüsanter Abend mit Florian Scheuba und Robert Palfrader im Rabenhof. Zeit und Geld sind gut investiert.
3. Januar 2009 - Burn after reading
Ein Feuerwerk an skurrilen Charakteren, ein Film mit absoluter Starbesetzung. Ich habe mich bestens amüsiert bei dieser aus vielen verschiedenen Handlungssträngen geknüpften wahnwitzigen Geschichte.
Einfach köstlich, wie die ach so wichtigen CIA-Agenten aufs Korn genommen werden!